Gemeinsam SchlaU – Zweiter Basisworkshop an unserer Schule

Im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms „Gemeinsam SchlaU“ fand am 05.10.26 der zweite Basisworkshop statt.

Das Programm begleitet uns auf dem Weg zu einer diversitätsbewussten und diskriminierungssensiblen Schulgemeinschaft. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Themen Empowerment, Allyship und antirassistische Bündnisse.

 

Gemeinsam beschäftigten wir uns mit der Frage, wie wir Vielfalt an unserer Schule stärken, Diskriminierung entgegenwirken und ein respektvolles Miteinander fördern können.

 

Der Workshop war ein weiterer wichtiger Schritt in unserem gemeinsamen Schulentwicklungsprozess. Unser Ziel bleibt es, eine Schule zu gestalten, in der sich die gesamte Schulgemeinschaft gesehen, wertgeschätzt und zugehörig fühlt.

90 Minuten (x 104 und ein bisschen mehr), 149 Tippende und ein fehlendes Tor

Manchmal entscheidet beim Fußball ein einziges Tor alles. Offenbar gilt das auch beim Tippen.

 

Beim ersten AvH-weiten Tippspiel zur Fußball-WM gingen 149 Schüler:innen und Lehrkräfte an den Start. Wochenlang wurde getippt, gerechnet, gehofft und vermutlich gelegentlich auch einfach geraten (und manchmal der eine oder andere Tipp vergessen …). Am Ende hatte Nina aus der 9a die meisten Punkte – sie darf sich damit als erste AvH-Tippspiel-Siegerin feiern lassen.

 

Viel knapper hätte es allerdings kaum sein können: Wäre im Finale nur ein Tor mehr gefallen, hätte Herr Eggert noch Platz 1 übernommen. So blieb Nina ganz oben: Herzlichen Glückwunsch!

 

Eindeutiger verlief der traditionsreiche Klassiker Lehrkräfte gegen Schüler:innen(also traditionsreich seit diesem Sommer). Das Ergebnis: 246 : 157 für die Lehrkräfte. Ein überzeugender Sieg! Ob das nun für besonderen Fußballsachverstand, mehr Lebenserfahrung oder schlicht mehr Tippglück spricht, lassen wir an dieser Stelle offen.

 

Für das nächste Tippspiel bleibt nur noch ein wichtiger Hinweis: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Kaninchen besser tippen als Menschen. 😉

Eure neuen Schulsprecher:Innen!

Liebe AvH-Gemeinschaft,

nach einem langezeit sehr engen Kopf-an-Kopf-Rennen hat das Team AvHengers die Schulsprecherwahl gewonnen.

Eure neuen Schulsprecher:Innen für das Schuljahr 2026/27 sind:

Yasmin, Henri-Joe (beide Klassenstufe 8) Maximilian (Klassenstufe 9) Leonor, Ema, Marco, Seneca (Jahrgangsstufe 11)

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die vielen Ideen und Projekte des Schulsprecherteams!

Antike Kunst zum Anfassen: Die 9. Klasse gestaltet römische Mosaike im Lateinunterricht

Dass Lateinunterricht weit mehr ist als Vokabeln lernen und Grammatik analysieren, bewies kürzlich der Lateinkurs der 9. Klasse. Statt nur theoretisch im Lehrbuch zu arbeiten, tauchten die Schülerinnen aktiv und handlungsorientiert in die antike Alltagskultur ein: Mit Holzplatten, bunten Mosaiksteinchen (tesserae), Bastelkleber und Fugenmasse gestalteten sie eigene kunstvolle Mosaikplatten nach antikem Vorbild.

Mosaike zählten im antiken Rom zu den beliebtesten Kunst- und Dekorationsformen in Villen, Thermen und Tempeln. Sie erzählten Mythen, bildeten geometrische Ornamente ab oder dienten als repräsentative Fußböden. Durch die praktische Nachbildung dieses antiken Kunsthandwerks wird Kulturgeschichte im Lateinunterricht im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“.

 

Was man daraus lernen kann:

  • Wie viel Geduld, geometrische Planung und Präzision nötig sind, um aus vielen kleinen Steinchen ein stimmiges Gesamtbild zu formen, erlebten die Schülerinnen beim Legen und Verfugen am eigenen Leib. Das schafft ein tiefes Verständnis für die handwerkliche Leistung antiker Künstler.
  • Der Wechsel zwischen textbasierter Antike-Rezeption und haptischem Gestalten stärkt sowohl Motivation als auch Interesse. und verankert kulturgeschichtliches Wissen.
  • Ob geometrische Muster, florale Ornamente oder figürliche Motive – die Schülerinnen verknüpften antike Gestaltungselemente mit eigenen kreativen Ideen.

 

Die fertigen Mosaikplatten können sich mehr als sehen lassen: Nach dem sorgfältigen Verfugen und Polieren entstanden kleine Kunstwerke, die nun als bleibende Erinnerungsstücke an ein gelungenes Unterrichtsprojekt erinnern!

Gemeinsam für die Umwelt: Unser neues RECUP-System am AvH

Nachhaltigkeit und Müllvermeidung sind uns am AvH wichtig. Deshalb führen wir ein neues Mehrwegsystem ein:

 

  • Müsli und Kakao werden künftig ausschließlich in RECUP-Mehrwegbechern ausgegeben.
  • Für jeden Becher wird bei der Ausgabe 1 € Pfand erhoben.
  • Nach dem Genuss kann der Becher noch am selben Tag in der schuleigenen Kantine zurückgegeben werden. Das Pfand wird anschließend vollständig erstattet.

 

Wichtig ist dabei: Unsere RECUP-Becher gehören zu einem schuleigenen Kreislauf. Sie können daher nicht bei externen RECUP-Partnern wie Bäckereien oder Cafés zurückgegeben werden. Ebenso nimmt unsere Kantine keine fremden RECUP-Becher an.

Mit dem neuen System möchten wir Einwegbecher vermeiden, wertvolle Ressourcen schonen und gemeinsam einen weiteren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Schulalltag leisten.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

„Gestern verstehen, heute handeln, morgen gestalten“ – Prag-Austausch 2026

Wusstet ihr, dass sich direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof ein dreistöckiger, unterirdischer Tiefbunker befindet, der im Kalten Krieg 2.702 Menschen Schutz bieten sollte? Oder dass die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg ein Ort der NS-Krankenmorde war?
14 Prager Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrganges besuchten uns vom 30.05.-05.06.2026 und gemeinsam beschäftigten wir uns mit der Vergangenheit in Hamburg und in Lüneburg. Die Führung durch den Tiefbunker und der Workshop in der Euthanasie-Gedenkstätte führten uns vor Augen, warum „Never again“ heutzutage so bedeutsam ist.
In welchen Situationen ist Zivilcourage gefordert? Wann würde ich persönlich eingreifen? Aber warum ist es auch manchmal schwer, in der akuten Situation das Richtige zu machen? In einem Workshop haben wir gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet, überlegt wie wir uns für andere stark machen und für das, was wir richtig und wichtig finden, einstehen können.
Am Ende des Projektes haben wir mit Sprühfarben Stoffbeutel gestaltet. Herausgekommen sind kreative, eindrückliche Botschaften, die wir buchstäblich in die Welt „hinaustragen“ möchten.
Nach dem Austausch ist vor dem Austausch – für das Schuljahr 2026/27 wird das Motto lauten: „Die Generation unseres Jahrhunderts“. Du bist aktuell im 9. oder 10. Jahrgang unserer Schule? Dann bist genau DU damit gemeint. Weitere Infos zu unserem neuen Austauschjahr folgen schon in Kürze!